Tivat
Tivat ist eine montenigrinische Kleinstadt mit knapp 10.000 Einwohnern an der Adriaküste. Über den Flughafen Tivat reisen viele Touristen an, um in der malerischen Bucht von Kotor Urlaub zu machen. Tivat liegt am Eingang des Meeresarmes, der hier mehr als 20 Kilometer weit in das karstige Felsenland einschneidet. Deshalb wird diese Region auch als der südlichste Fjord Europas bezeichnet. Tivat hat heute eher den Charme einer modernen Industriestadt mit Hafen, Schiffswerft und Flughafen. Von der strategischen Bedeutung der Stadt zeugen noch die umliegenden Festungsanlagen. Bis 1918 wurde Tivat von österreichischen Truppen als Garnisonsstadt genutzt. Heute dient Tivat unter anderem auch noch als wichtiger Marinestützpunkt.
Schon in der Antike wussten die Griechen und Römer die Vorzüge der natürlichen Häfen in der Bucht von Kotor zu schätzen. Als älteste Siedlung zählt die von den Griechen gegründete Stadt Risan, die heute noch Reste spätantiker Villen beherbergt. Die Stadt Kotor selbst wurde schließlich von den Römern gegründet. Im Mittelalter entstanden an den Ufern der Bucht zahlreiche Klöster und Wallfahrtsorte, die auch heute noch einen Besuch lohnen. Das einzigartige mittelalterliche Ensemble von Risan und Kotor wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Bucht von Kotor unterscheidet sich klimatisch von der übrigen Adria. Feuchte Luftmassen können über die Bucht bis tief in das Landesinnere vordringen und werden schließlich von den hohen Gebirgsrücken zum Abregnen gezwungen. Auf diese Weise zählt die Landschaft zu dem regenreichsten Europa. Bis zu 6.500 Millimeter Niederschlag können hier fallen. Das schließt natürlich auch Regenfälle im Sommer nicht aus. Dafür fehlen im Sommer häufig die extremen Trockenperioden. Die hohen Niederschlagswerte führen in Verbindung mit den ausgehöhlten Karstböden zu einem einzigartigen Naturschauspiel. Nach ergiebigen Regenfällen sprudeln in der Nähe von Risan von einer auf die andere Minute große Karstquellen, die dann über einen 25 Meter hohen Wasserfall ins Meer hinein stürzen.
Die Region um Tivat ist allgemein nur dünn besiedelt. Im gesamten Bereich der Bucht von Kotor mit ihren zahlreichen Einzelarmen wohnen lediglich 60.000 Menschen. Für die Montenegriner selbst ist die Bucht von Kotor ein beliebtes Urlaubsziel mit einer großen Auswahl an geschützten Stränden. Im internationalen Tourismus gilt der Urlaubsflug nach Tivat bislang aber noch als Geheimtipp.
Schon in der Antike wussten die Griechen und Römer die Vorzüge der natürlichen Häfen in der Bucht von Kotor zu schätzen. Als älteste Siedlung zählt die von den Griechen gegründete Stadt Risan, die heute noch Reste spätantiker Villen beherbergt. Die Stadt Kotor selbst wurde schließlich von den Römern gegründet. Im Mittelalter entstanden an den Ufern der Bucht zahlreiche Klöster und Wallfahrtsorte, die auch heute noch einen Besuch lohnen. Das einzigartige mittelalterliche Ensemble von Risan und Kotor wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Bucht von Kotor unterscheidet sich klimatisch von der übrigen Adria. Feuchte Luftmassen können über die Bucht bis tief in das Landesinnere vordringen und werden schließlich von den hohen Gebirgsrücken zum Abregnen gezwungen. Auf diese Weise zählt die Landschaft zu dem regenreichsten Europa. Bis zu 6.500 Millimeter Niederschlag können hier fallen. Das schließt natürlich auch Regenfälle im Sommer nicht aus. Dafür fehlen im Sommer häufig die extremen Trockenperioden. Die hohen Niederschlagswerte führen in Verbindung mit den ausgehöhlten Karstböden zu einem einzigartigen Naturschauspiel. Nach ergiebigen Regenfällen sprudeln in der Nähe von Risan von einer auf die andere Minute große Karstquellen, die dann über einen 25 Meter hohen Wasserfall ins Meer hinein stürzen.
Die Region um Tivat ist allgemein nur dünn besiedelt. Im gesamten Bereich der Bucht von Kotor mit ihren zahlreichen Einzelarmen wohnen lediglich 60.000 Menschen. Für die Montenegriner selbst ist die Bucht von Kotor ein beliebtes Urlaubsziel mit einer großen Auswahl an geschützten Stränden. Im internationalen Tourismus gilt der Urlaubsflug nach Tivat bislang aber noch als Geheimtipp.

